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Gemeinde Gettnau

Kindergarten


Das beste, was vier- bis sechsjährige Kinder machen können.

Im Kindergarten lernen die Kinder in Schweizerdeutsch mit sich, mit den andern und mit den Dingen umzugehen.
Sie entdecken das Leben in allen Facetten. Ab dem fünften Lebensjahr ist der Besuch des Kindergartens obligatorisch, ab dem vierten sehr empfohlen. * (siehe nachstehend einen Ausschnitt aus einem Artikel von Bruno Knellwolf in der LZ) *
Da ein Drittel der Kinder in Gettnau fremdsprachig aufwächst, ist der freiwillige Kindergarten DIE Möglichkeit, spielerisch Schweizerdeutsch zu lernen.

1 Kinder, die bis zum 31. Juli das 5. Altersjahr vollenden, haben im Schuljahr, welches am 1. August des gleichen Jahres beginnt, den Kindergarten zu besuchen.
2 Die Erziehungsberechtigten können jüngere Kinder in den Kindergarten schicken, sofern diese die Anforderungen erfüllen. (§ 12 Gesetz über die Volksschulbildung)


Anforderungen für den freiwilligen Kindergarten:
Die Kinder können...
  • den Schulweg selbständig zurücklegen,
  • von Montag bis Freitag für den Kindergarten von 08:00 bis 11:30 Uhr und am Montag- oder Dienstag-Nachmittag ausser Haus sein,
  • sich selbständig umkleiden.
Zudem brauchen sie keine Windeln mehr, um trocken zu sein.

Gettnau führt die beiden Kindergartenklassen im alten Schulhaus. Selbstverständlich sind die Kleinen und die Grossen zusammen in einer Kindergartenklasse.


* Bruno Knellwolf in der Luzerner Zeitung vom 3. November 2017:
In den Kindergarten investieren lohnt sich
"Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, Manfred Spitzer ... erwähnt eine grosse Studie, in der man berechnet hat, wo sich der Dollar in der Bildung am meisten rechnet: Im Kindergarten. Und zwar am besten mit Handlungen, die Kindern Freude machen. "Ein Lied zu singen im Kindergarten ist eine Superidee. Oder einen Kuchen backen. Das ist wissenschaftlich bewiesen." Kinder lernen so zuzuhören und die Fähigkeit, etwas im Kopf zu behalten. Deshalb seien Musik, Sport, Theaterspiel und Kunst die wichtigsten Fächer in der Schule. "Das können Sie im ‹Science› nachlesen", sagt der Hirnforscher. "Freude, Selbstvertrauen, soziale Bindung. Das bringt’s. Und das muss draussen, im Freien stattfinden", sagt der Hirnforscher. Spitzer erwähnt eine Studie, mit der belegt wurde: Je grüner gestaltet eine Wohnumgebung ist, desto weniger Kinder leiden dort unter Aufmerksamkeitsstörungen ADHS, der Blutdruck der Kinder ist tiefer wie auch der Cortisolspiegel im Blut. Kinder müssten nach draussen. "Viele unterschätzen die positive Wirkung von Naturberührung. Im Freien, nicht digital." Doch dagegen wirke der grösste Freiheitskiller für Kinder, den es heute gebe: das Smartphone. "In jedem Alter des Kindes erzeugt dieses Gerät Störungen." Den Kleinen mache es Schlafstörungen, den Älteren raube es die Wörter aus dem Gehirn."

Die Schule Gettnau lebt die Erfolgsrezepte des Kindergartens bis hinauf in die sechste Klasse.

Schülerinnen und Schüler aus Kindergarten und Primarschule
Der Gettnauer Nachwuchs: aufgeweckt, neugierig, zusammengehörig

Primarschule


Altersdurchmischt von- und mit-einander lernen

Die spielerische Art, wie im Kindergarten gelernt wird, erhalten wir so lange wie möglich aufrecht.
Ziel der Primarschule ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Lernen so viel wie möglich selber steuern. Ihre Begeisterung fürs Entdecken und Lernen soll die solide Basis für lebenslanges Lernen bilden, ihre Neugierde soll unersättlich bleiben.

In Abteilungen mit jeweils zwei Klassen wird - wie im Kindergarten - altersdurchmischt gelernt. Das gleiche Thema wird unterschiedlich tief ergründet. Der Schwierigkeitsgrad variiert, so dass jedes Kind am Rande seiner Komfortzone gut gefordert ist.

Die Primarschule Gettnau führt je zwei 1./2. und 3./4. Klassen sowie eine 5./6. Klasse. Danach geht es in Willisau weiter.

 

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