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Gemeinde Gettnau

Vollversammlung


Alle Schüler und Schülerinnen vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse nehmen an der Vollversammlung teil.

Vollversammlung
Vollversammlung
Aufgaben der Vollversammlung
  • Hausordnung besprechen
  • Spiel- und Pausenplatzregeln bearbeiten
  • Ritter / Ritterin des Schulhauses wählen
  • Schnupperangebote vorschlagen und auswählen
  • Vorbereitungen aufs neue Jahresthema machen: z. B. Jahresmotto auswählen oder kreieren, ausgewählte Bereiche mitbestimmen…)

Häufigkeit und Zeitdauer
Die Versammlung findet mindestens dreimal pro Schuljahr statt und dauert gewöhnlich eine Lektion lang, in der Regel im September/Oktober, Januar/Februar und April/Mai. Die Daten werden Anfang Schuljahr bekannt gegeben.
Zusätzliche Versammlungen werden einberufen, wenn sie von der Mehrheit des Lehrteams oder mindestens 30 Schülern / Schülerinnen mittels einer Unterschriftensammlung verlangt werden.

Leitung der Versammlung
Eine Lehrperson ist verantwortlich für die Versammlung. Die Delegierten der Klassen helfen bei der Organisation und Leitung der Versammlung mit. Diese Arbeit gilt für die BNE-Lehrperson als Kustode.

Rederecht
Zwei Äffchen begleiten die Versammlung. Wer reden will, bekommt ein Äffchen. Das grosse Äffchen ist für die Schüler/-innen, das kleine für die Erwachsenen. Die Schüler/-innen und Lehrpersonen haben Antrags- und Rederecht.

Protokollführung
Zwei Schüler/-innen der 5./6. Kl. protokollieren die Beschlüsse und den Verlauf der Vollversammlung. Das Protokoll wird am Anschlagbrett aufgehängt und an der nächsten Vollversammlung vorgelesen und genehmigt.

Durchführung
Die Versammlung findet normalerweise in der Turnhalle statt. Die Leitung setzt Lehrpersonen und Delegierte als Stimmenzähler/-innen ein. Das Wahlprozedere wird im Voraus bekannt gegeben.

Ablauf

  • Gemeinsames Einstiegsritual
  • Themen vorstellen
  • Diskussionen und Beschlussfassung im Plenum
  • Ehrungen, Auszeichnungen für Verdienste
  • Spontane Meldungen unter Verschiedenem
  • Abschlussritual

Mögliche Arbeitsformen

  • Diskussionen im Plenum
  • Vertiefung und Kleingruppen nach Bedarf (Plakatgestaltung…)
  • Mit verschiedenen Methoden Ideen und Gedanken sichtbar machen

Rechte und Pflichten
Die Vollversammlung wird von der verantwortlichen Lehrperson und den Delegierten vorbereitet. Es findet mindestens eine Delegiertenversammlung im Vorfeld statt.
Bis zwei Wochen vor der Delegiertenversammlung können Schüler/-innen, Lehrpersonen, Elternrat oder Schulpflege Themen für die nächste Vollversammlung schriftlich bei der Leitung einreichen. Spezielle Themen werden im Lehrteam vorbesprochen.
Die Versammlung hat Antragsrecht gegenüber dem Lehrteam und der Schulpflege: Beispiele:
  • Änderung betreff Hausordnung, Spiel- und Pausenplatzregeln
  • Einrichtungen und Bauten auf dem Schulgelände
  • Änderungen im Leitfaden des Partizipationskonzeptes

Stimmrecht
Es sind alle Schüler/-innen stimmberechtigt. Die Lehrpersonen haben kein Stimmrecht.

Beschlüsse
Die Versammlung hat das Recht auf abschliessende Entscheidungen:
  • Inhalt von zwei Schulhalbtagen im Zusammenhang mit dem Jahresthema
  • Anschaffungen: z. B. Spielgeräte (Finanzkompetenz von Fr. 1000.- pro Schuljahr; Antrag an Gemeinderat)

Weiterarbeit und Vertiefung zwischen den Versammlungen
Die Versammlung hat das Recht, Arbeitsgruppen zu wählen, welche Aufträge bis zur nächsten Vollversammlung erledigen. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe kann sein:
  • Jede Klasse ist vertreten
  • Offene Zusammensetzung nach Interessen
  • Freiwillige Delegierte
 
 
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